Leichtigkeit ist die neue Stärke

6 Monaten ago  •  By  •  0 Comments

Was ich am Strala Yoga so liebe? Es ist leicht, spielerisch und minimalistisch. Kompliziertes, aufbauschendes Klimbim gibt es hier nicht. Es geht um dich, dein Leben und dein Wohlbefinden.

Denn ist es nicht oft so? Während wir uns durch das Leben bewegen, beginnen wir langsam die Leichtigkeit und Freude der Kindheit zu vergessen. Wir werden beschäftigt. Wir werden gestresst. Wir häufen an. Und schnell fühlen wir uns krank und unglücklich. Das Leben wird hart, nicht weil wir die Verantwortung des Erwachsenen-Daseins tragen, sondern weil wir unser Mind-Set im Laufe der Zeit ändern. Wir beginnen zu glauben, dass wir hart arbeiten müssen, um etwas zu erreichen, viel erreichen müssen, um wer zu sein. Und verlieren so die spielerische Einfachheit der Kindheit.

Leichtigkeit beginnt mit dir. Sei die Veränderung, die du dir wünschst.

Wer es sich leicht macht, nicht für alles kämpft oder sich selbst nicht in eine bestimmte Richtung drückt, wird schnell als faul abgestempelt – oder wir tun es gleich selbst. Denn wir haben gelernt, dass Leichtigkeit der Weg der Faulheit ist. Du musst hart arbeiten um Dinge zu erreichen. Dich entspannt und verbunden zu fühlen ist nur als Belohnung für die harte Arbeit anerkannt. Du musst dir die gute Zeit verdienen. Dieser Gedanke nimmt selbst vor der Yogamatte keinen Halt.

Doch Leichtigkeit und Entspannung sind kein Ort, den es zu erreichen gilt. Sie sind der Weg. Ein Weg, der uns daran erinnert, uns weniger anzustrengen, uns natürlicher zu bewegen und unserer Intuition zu folgen. Wie du an die Dinge heran gehst, entscheidet darüber, ob sie hart oder leicht sind.

3 Schritte zur Leichtigkeit

Ganz egal, was du gerade machst, mit diesen drei Schritten zur Leichtigkeit findest du in jeder Situation zurück in deine Entspannung – auf der Yogamatte und in jedem anderen Bereich deines Lebens. Und das Schöne daran: Sie sind einfach, klar und effektiv – typisch Strala.

1. Werde langsam.

Ohne nachzudenken bewegst du dich schnell durch die Welt, denn schließlich möchtest du wo hin kommen, wer sein. Du hältst den Atem an, spannst dich an, arbeitest hart und beeilst dich. Du entfernst dich von dir selbst. Wie du eine Pause einlegen kannst? Werde langsam. Das gibt dir den Raum und die Zeit um dich für alle Möglichkeiten zu öffnen.

2. Atme tief.

Nachdem du dir ein bisschen Raum und Zeit geschaffen hast, indem du langsamer geworden bist, nimm einen tiefen, langen Atemzug und lass deinen Atem bewusst und voll weiter fließen. Tief zu atmen richtet das Licht auf deine Gefühle. Du beginnst automatisch auf die Hinweise deines Körpers und deines Geistes zu hören.

3. Fühle.

Nachdem du langsam geworden bist, Raum geschaffen und tief duchgeatmet hast, bist du jetzt in einer Position in der du fühlen und auf deine Gefühle antworten kannst. Ohne deine Gefühle handelst du einfach nur. Du bewegst dich automatisch durch dein Leben, machst was von dir erwartet wird und kopierst andere Menschen – während deiner alltäglichen Aufgaben oder auf der Yogamatte. Du reagierest auf äußere Umstände anstatt deiner inneren Intelligenz zu folgen. Da ist kein Platz für deine Einzigartigkeit und dein Wohlbefinden. Du wächst nicht und lebst nicht dein wahres Selbst. Das Gefühl an die erste Stelle zu rücken ist das beste Geschenk, das du dir und deiner Umwelt machen kannst. Über das Fühlen erreichst du die Leichtigkeit, triffst gute Entscheidungen, die aus dir selbst heraus kommen, lebst authentisch und wirst glücklicher. Jeden Tag ein bisschen mehr.

Glaube was du fühlst. Es ist dein eingebautes Benachrichtigungssystem.

Du kannst die drei Schritte zur Leichtigkeit jederzeit üben. Stell sie dir vor, wie einen Reset-Button. Du arbeitest an einem Projekt und fühlst dich frustriert? Werde langsam, atme tief, fühle. Du gehst einer schlechten Gewohnheit nach und möchtest dich besser fühlen? Werde langsam, atme tief, fühle. Du übst Yoga und ärgerst dich darüber, dass du nicht so tief kommst wie dein Nachbar? Werde langsam, atme tief, fühle.

Das ist, was wir auf der Yogamatte üben. Denn was du in einem Bereich wieder und wieder übst, beeinflusst jeden anderen Bereich deines Lebens.