Story // Geh dir selbst aus dem Weg

3 Monaten ago  •  By  •  0 Comments

Stell dir vor, du liegst an einem friedlichen Strand. Die Natur bringt dich zum Staunen, die Temperatur ist ideal. Du hast Zeit und Raum hier alles zu tun, worauf du Lust hast. Dösen und Träumen oder Spielen und Lachen? Um dich herum ist alles, was du brauchst - was auch immer das für dich bedeutet. Du fühlst dich frei, offen und entspannt. Du bist für einen Moment vollkommen zufrieden.

Du bist im Flow.

Ein Augenblick, in dem du dich vom Leben getragen fühlst und darum unbefangen in den Moment hineinlebst. Wusstest du, dass du diesen Zustand aktiv kreieren und mehr und mehr in dein Leben holen kannst? Die gute Nachricht ist: Du benötigst dafür nichts, was du nicht hast. Ganz im Gegenteil. Um dich für dieses Gefühl von Freiheit und Beweglichkeit, Vertrauen und Freude zu öffnen, brauchst du nur das, was dir immer zur Verfügung steht:

Deinen Atem.

Die Atmung trägt dich durch das Leben, sie macht dich weicher und weiter, sie ist das Eingangstor zum Flow Zustand. Es ist ganz leicht erfahrbar, du musst es nur zulassen. Setze dich entspannt hin und werde für einen Moment still. Beobachte deinen Atem und vertiefe ihn sanft. Kannst du beobachten, wie dich jede Einatmung etwas aufrichtet und Raum von innen heraus schafft? Und wie dich jede Ausatmung loslässt und etwas weiter trägt? Hast du wahrgenommen, wie dein Atem dich bewegt, ohne dass du dich dafür anstrengen musstest, ohne dass du es dir überhaupt vornehmen musstest? Wie fließende Wellen am Strand, die verlässlich kommen und gehen. Dein Körper ist die Welle, dein Atem die Energie, die sie antreibt.

Diese Kraft kannst du nutzen um dich leichter zu bewegen.

Durch deine Yogapraxis und dein Leben. Beginnen wir auf der Yogamatte: Lass deine Atmung deine Bewegungen anführen. Die Einatmung trägt die Arme nach oben, die Ausatmung lässt sie wieder sinken. Der Atem übernimmt die Hälfte der Arbeit, du bewegst dich natürlich und effizient. Und auf das Leben übertragen? Es gibt Zeitpunkte zum Aufrichten und Tun, sowie es Zeitpunkte zum Loslassen und Weitergehen gibt. Lass dich von den richtigen Zeitpunkten mittragen und durch das Leben bewegen, anstatt gegen sie anzuschwimmen. Willkommen im Flow.

Bewege alles was du hast, in jede Richtung die du kannst.

Im Strala Yoga üben wir uns in Bewegungen die von der Atmung angetrieben werden. Wir arbeiten mit unserer natürlichen inneren Kraft zusammen. Selbst wenn wir eine Position länger „halten“, lassen wir uns weiter von unserer Atmung tragen und bewegen – manchmal unsichtbar, manchmal sichtbar, immer deutlich fühlbar. Das schafft Raum für eine tiefe innere Erfahrung und den Flow Zustand.

Du bist ein Raum-Erschaffer.

Wir können uns natürlich auch anders bewegen und genau das gleiche erreichen. Drücken, ziehen, festhalten. Mit Muskelkraft die Arme anheben, anstatt mit der Kraft des Atems. Mit dem Willen etwas festhalten, das eigentlich gehen will, anstatt es loszulassen. Nur ist das viel anstrengender. Weniger Energie für eine Sache zu benutzen bedeutet, dass du mehr Energie über hast für alles andere. Für Spielen und Spaß, für Dösen und Tagträumen. Für den Flow. Und ist es nicht genau dieser Zustand, indem wir kreativ und intuitiv sind? In dem alle Wow-Momente, großen Ideen und Antworten auf offene Fragen warten?

Der Grund, dass Dinge zu dir kommen, wenn du dich entspannst, ist der, dass du dir selbst nicht mehr im Weg stehst. Du gehst dir aus dem Weg und machst deinem Geist Platz um dich zu überraschen.